10. Oktober 2021 · YogicEscape Berlin
Die 3 Säulen der Yogapraxis: Pranayama, Meditation und Asanas erklärt
Entdecke die 3 Säulen der Yogapraxis: Pranayama, Meditation und Asanas. Erfahre, wie sie Körper, Geist und Seele verbinden – und beginne noch heute deinen Weg.
Die 3 Säulen der Yogapraxis: Pranayama, Meditation und Asanas
Yoga ist ein Wort, das deinen Körper, deine Seele und deinen Geist gleichermaßen anspricht. Es ist eine endlose Reise von dir, zu dir und durch dich hindurch.
Auch wenn deine Yogapraxis vielleicht über die körperliche Seite, die Asanas, begonnen hat, berührt sie ebenso deinen Geist und entfaltet ihre Wirkung auf allen Ebenen. Stell dir Yoga als einen kraftvoll wachsenden Baum vor, dessen Wurzeln tief in den Asanas (den Körperhaltungen), der Meditation (dem Zurruhekommen des Geistes) und Pranayama (der bewussten Atemlenkung) verankert sind. Alle drei sind gleich wichtig, um auf deinem Yogaweg zu wachsen. Du kannst jede Säule in eigenen Einheiten üben oder sie gemeinsam in deine Praxis einfließen lassen.
Pranayama meistern
Pranayama hat zum Ziel, deinen Atem zu lenken. Dabei geht es auch darum, lange Zeit bequem zu sitzen und deine Aufmerksamkeit zu bündeln, Atemübungen sauber auszuführen, die deinen Körper und deinen Geist neu beleben und zugleich deinen Geist zur Ruhe bringen. Es lohnt sich, zunächst die grundlegenden Hatha-Yoga-Haltungen zu beherrschen, bevor du dich daran machst, deine Lebenskraft – also deinen Atem – durch Pranayama zu lenken.
Den Atem mit den Asanas verbinden
Nach der Lehre der alten Yogasutras von Patanjali solltest du nicht mit Pranayama beginnen, bevor du Asanas geübt hast – erst wenn du in Shavasana vollkommen entspannt, dabei aber wach und nicht schläfrig bist.
Davon abgesehen begleitest du deine Asanas mit einem einfachen Atemmuster. Später kannst du eine sanfte Ujjayi-Atmung (den siegreichen Atem) hinzunehmen und die Haltungen mit wechselnden Mustern aus langen und kurzen Ein- und Ausatmungen verändern, um deine Aufmerksamkeit ganz auf den Atem zu richten.
Verschiedene Yogaschulen lehren und üben Pranayama mit unterschiedlichen Körperhaltungen oder Asanas. Je nach Tradition kann die Art, wie Pranayama in deine Asanas eingebunden wird, also abweichen.
Du kannst mit Sukshma Vyayama, also leichten Lockerungsübungen, beginnen, gefolgt von Asanas, Pranayama und schließlich Meditation.
Pranayama und Meditation sind nicht dasselbe
Auch wenn sich Pranayama und Meditation ähneln mögen, sind sie nicht dasselbe. Beide arbeiten mit Konzentration und Atem, doch bei der Meditation geht es darum, deine Gedanken und Muster bewusst wahrzunehmen, während Pranayama deine Atemfähigkeit verfeinert und dir bewusst macht, wie dein Atem fließt.
Asana, Pranayama und Meditation üben
Wenn du deine Yogaeinheit mit einer fünfminütigen Meditation beginnst, übst du Achtsamkeit und nutzt deinen Atem als Anker, um ganz im Hier und Jetzt zu sein. Achtsamkeit lädt dich ein, deine Gedanken nicht zu verdrängen, sondern sie zu betrachten, anzunehmen und wieder loszulassen, während du zu deinem Atem zurückkehrst.
Darauf kann ein sanftes Pranayama folgen, das deinen Körper entspannt und frische Energie in jeden Teil deines Körpers trägt. Anschließend übst du eine vollständige Asana-Einheit mit mindestens 10 Minuten Shavasana (der Totenstellung), die dir beim Entspannen hilft. Asanas lösen körperliche Blockaden und lassen die Energie wieder frei fließen. Nach den Asanas kannst du dich einer längeren Pranayama-Einheit widmen und zum Abschluss 30 Minuten im Sitzen meditieren.
Da der Yogaweg zutiefst in dir selbst verwurzelt ist, hängt es ganz von dir ab, wie du Meditation, Asanas und Pranayama in deinen Alltag einbindest.
