7. Oktober 2024 · YogicEscape Berlin
3 Dinge, die in keiner Yogastunde fehlen sollten – und nein, keine davon ist eine Asana
Wenn wir an Yoga denken, landen wir in Gedanken meist sofort bei den Körperhaltungen, den sogenannten Asanas. Doch hinter den Posen steckt der eigentliche Kern von Yoga: eine Praxis, die genauso mental und emotional ist wie körperlich. Hier sind drei Dinge, die du in jede Yogastunde mitnehmen solltest – und das Schöne daran: Keine davon hat etwas mit einer Pose zu tun!
Die drei Dinge, die in jeder Yogastunde zählen, haben nichts mit einer perfekten Pose zu tun: bewusstes Atmen, Stille zulassen und Dankbarkeit für das, was dein Körper heute kann. Der Atem — Prana — trägt dich durch fordernde Haltungen, die ruhigen Momente zwischen den Posen und im Savasana sind der Ort, an dem die Praxis wirkt, und Dankbarkeit verwandelt Frust über unperfekte Posen in Wertschätzung für den Weg. Alle drei funktionieren in jedem Stil und auf jedem Level.
Wenn wir an Yoga denken, landen wir in Gedanken meist sofort bei den Körperhaltungen, den sogenannten Asanas. Doch hinter den Posen steckt der eigentliche Kern von Yoga: eine Praxis, die genauso mental und emotional ist wie körperlich. Hier sind drei Dinge, die du in jede Yogastunde mitnehmen solltest, um tiefer in deine Praxis einzutauchen – und das Schöne daran: Keine davon hat etwas mit einer Pose zu tun!
1. Atme bewusst
Dein Atem ist deine Lebenskraft – im Yoga heißt er „Prana“. Es ist leicht, sich nur auf die richtige Ausrichtung des Körpers zu konzentrieren, doch die Verbindung zu deinem Atem ist genauso wichtig. Ein bewusstes, kontrolliertes Atmen erdet dich, hilft dir, fokussiert zu bleiben, und trägt dich auch durch fordernde Posen. Achte in jeder Stunde darauf, tief und absichtsvoll zu atmen und deinen Atem mit deinen Bewegungen zu verbinden. Wenn du merkst, dass dein Atem flach oder gehetzt wird, halte inne und finde zu ihm zurück. Wer den eigenen Atem bewusst wahrnimmt, bleibt im Hier und Jetzt – weit über die Matte hinaus.
2. Lass Stille zu
Yoga ist nicht nur Bewegung – es geht genauso um die Stille. Die Momente zwischen den Posen, in der Meditation oder in Savasana (der Totenstellung) sind genauso kraftvoll wie die aktiven Flows. Nutze sie, um in deinen Körper und deinen Geist hineinzuspüren, ohne zu bewerten zu beobachten und Frieden in der Ruhe zu finden. Diese Stille zuzulassen verbindet dich mit deinem inneren Selbst und schenkt dir mentale Klarheit.
3. Übe Dankbarkeit
Einer der am meisten übersehenen Aspekte von Yoga ist Dankbarkeit. Es ist leicht, sich darauf zu versteifen, eine Pose perfekt hinzubekommen – doch die wahre Schönheit von Yoga liegt im Weg, nicht in der Perfektion. Jede Stunde ist eine eigene Reise – sei dankbar für das, was dein Körper in diesem Moment kann. Dankbarkeit verwandelt Frust in Wertschätzung und erinnert dich daran, dass Yoga kein Wettkampf ist, sondern eine ganz persönliche Praxis der Selbstliebe und Fürsorge für dich selbst.
Diese drei Dinge – bewusst atmen, Stille zulassen und Dankbarkeit üben – können dein Yoga-Erlebnis von Grund auf verändern. Wenn du dich also das nächste Mal auf die Matte stellst, denk daran: Yoga ist mehr als nur körperliche Bewegung. Es ist eine Praxis für Geist, Körper und Seele.
Wenn du tiefer in die Praxis eintauchen und lernen möchtest, wie du diese drei Dinge wirklich verkörperst, dann komm in eine unserer Stunden in unseren Studios in Friedrichshain und im Prenzlauer Berg in Berlin. Bei Yoga geht es um Veränderung, und wir begleiten dich auf jedem Schritt dieses Weges. Klick hier, um an unseren Stunden teilzunehmen.
Was die Forschung zeigt
Ein Review in Frontiers in Human Neuroscience (Zaccaro et al., 2018) zeigt: Atmen mit etwa sechs Atemzügen pro Minute — dem Tempo des klassischen Pranayama — erhöht messbar die Herzratenvariabilität und bringt das Nervensystem in den ruhigen, parasympathischen Zustand.
FAQ: Worauf es in jeder Yogastunde ankommt
Worauf sollte ich im Yoga achten – außer auf die Posen?
Auf drei Dinge: bewusst im Rhythmus deiner Bewegung atmen, Stille zwischen den Posen und im Savasana zulassen und dankbar sein für das, was dein Körper in diesem Moment kann. Zusammen machen sie Yoga zu einer mentalen und emotionalen Praxis — nicht nur zu einer körperlichen.
Warum ist der Atem im Yoga so wichtig?
Im Yoga heißt der Atem Prana — Lebenskraft. Tiefes, bewusstes Atmen erdet dich, hält dich fokussiert und trägt dich durch schwierige Haltungen. Wird dein Atem flach oder gehetzt, ist das dein Signal, innezuhalten und zu ihm zurückzufinden.
Was soll ich im Savasana eigentlich tun?
Savasana, die Stille am Ende der Stunde, ist keine verlorene Minute — sie gehört zu den wirksamsten Teilen der Praxis. Spüre in Körper und Geist hinein, beobachte ohne zu bewerten und lass die Ruhe wirken.
Wie höre ich auf, mich in der Stunde mit anderen zu vergleichen?
Verlege das Ziel von der perfekten Pose auf den Prozess. Yoga ist kein Wettbewerb; Dankbarkeit für das, was dein Körper heute schafft, macht aus Frust Wertschätzung — und diese Haltung nimmst du mit über die Matte hinaus.



