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Mann meditiert im Schneidersitz auf einem Hügel und blickt über weite Felder in den Sonnenuntergang
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23. August 2023 · YogicEscape Berlin

Dhyana – Ein meditativer Seinszustand: Auf der Reise zu dir selbst

"Die Praxis von Dhyana – das siebte der Acht Glieder des Yoga – schenkt dir wache Aufmerksamkeit ohne Anstrengung und führt dich vom Tun ins Sein." In einer Welt voller ständiger Bewegung und eines nicht enden wollenden Gedankenstroms kann es sich anfühlen, als wäre echte Stille kaum noch zu erreichen. Auf der Suche nach Ruhe und Selbsterkenntnis wird Dhyana zu einem kraftvollen Weg, der dich einlädt, das Chaos des Geistes hinter dir zu lassen und in einen meditativen Seinszustand einzutauchen

Dhyana ist das siebte der acht Glieder des Yoga nach Patanjali: der Zustand der Meditation, in dem sich die Konzentration auf einen Punkt (Dharana) zu müheloser, wertfreier Aufmerksamkeit weitet. Statt zu tun übst du zu sein — Gedanken und Empfindungen ziehen vorbei wie Wolken, ohne dich mitzureißen. Praktisch heißt das: bequem sitzen, den Atem seinen natürlichen Rhythmus finden lassen und die Aufmerksamkeit weit werden lassen, statt Fokus zu erzwingen.

"Die Praxis von Dhyana – das siebte der Acht Glieder des Yoga – schenkt dir wache Aufmerksamkeit ohne Anstrengung und führt dich vom Tun ins Sein."

Frau meditiert im Schneidersitz auf einer Decke im Garten vor einem alten Backsteinhaus

In einer Welt voller ständiger Bewegung und eines nicht enden wollenden Gedankenstroms kann es sich anfühlen, als wären Momente der Stille und des inneren Friedens kaum noch zu finden. Auf der Suche nach Ruhe und Selbstwahrnehmung wird Dhyana zu einem kraftvollen Weg, der dich einlädt, das Chaos des Geistes hinter dir zu lassen und einen meditativen Seinszustand zu erfahren. Dhyana, ein entscheidender Schritt auf dem Weg des Yoga, lädt dich ein, die Welt in dir und um dich herum in ihrer reinsten Form wahrzunehmen – ohne zu werten, ohne festzuhalten. Dieses siebte Glied des Yoga führt dich auf eine verwandelnde Reise vom Tun zum reinen Sein, auf der du dich mit deinem innersten Wesen verbindest und einen tiefen Zustand der Meditation erlebst.

Dhyana: Das siebte Glied des Yoga

In Patanjalis Yogasystem bieten die Acht Glieder einen umfassenden Rahmen für ein erfülltes Leben und die Verwirklichung des Selbst. Dhyana, das siebte Glied, steht für den ungehinderten Fluss der Aufmerksamkeit, in dem du dich über die Grenzen von Denken und Ego hinausbewegst. Es beschreibt den Übergang von der Konzentration zur Meditation, von der Ausrichtung auf einen einzigen Punkt hin zu einer alles umfassenden Wachheit. Anders als Dharana, das die gebündelte Konzentration auf einen bestimmten Gegenstand oder Gedanken meint, lädt Dhyana dich ein, deinen Fokus vom Objekt auf den Prozess selbst zu verlagern und in einen tiefen, kontemplativen Zustand der Meditation einzutauchen. Mehr über die Acht Glieder des Yoga erfährst du hier.

Schaubild der acht Glieder des Yoga, von Yamas bis Samadhi, angeordnet um ein Lotusmotiv

Bildquelle: https://mysoulsanctuary.co/the-8-limb-pathway/

Jenseits des Tuns – im Sein ankommen

In einer Welt, die Leistung und Aktivität oft über alles stellt, führt dich Dhyana an die Kunst des Nicht-Tuns heran. Es lädt dich ein, den ständigen Drang nach Beschäftigung und Produktivität loszulassen und stattdessen in der Stille des gegenwärtigen Moments zu verweilen. In diesem Zustand wirst du zur Beobachterin oder zum Beobachter deiner Gedanken, Gefühle und Empfindungen, statt reflexhaft auf sie zu reagieren. Der Geist wird zur Leinwand, auf der sich das Gewebe des Daseins entfaltet, und du lernst, jeden einzelnen Faden zu betrachten, ohne ihn zu bewerten oder festzuhalten.

Zwei Frauen gehen einen sonnenbeschienenen Waldweg zwischen hohen Bäumen entlang

Betrachten, ohne festzuhalten

Dhyana lehrt dich, etwas wahrzunehmen, ohne es zu bewerten oder daran zu haften – es stattdessen in all seinen Farben und Formen zu betrachten, in einem tiefen, abstrakten Zustand der Meditation. Diese feine Übung des Betrachtens ohne Anhaftung lässt dich die Tiefen deiner inneren Welt erkunden. Du begegnest deinen Gedanken und Gefühlen wie vorbeiziehenden Wolken am Himmel des Bewusstseins und nimmst ihr Dasein wahr, ohne dich in ihren Geschichten zu verstricken. Während du in der Stille sitzt, beginnst du, die Vergänglichkeit aller Dinge zu erkennen, und kultivierst nach und nach eine innere Gelassenheit, die dich von der Last des Festhaltens und Ablehnens befreit.

Dhyana in der Praxis: Achtsamkeit kultivieren

Die Praxis von Dhyana verlangt Geduld und Hingabe. Suche dir einen ruhigen Ort, an dem du bequem sitzen kannst, lass deinen Körper zur Ruhe kommen und deinen Atem seinen natürlichen Rhythmus finden. Schließe die Augen und lenke deine Aufmerksamkeit sanft auf deinen Atem oder einen gewählten Punkt der Konzentration. Wenn deine Wachheit tiefer wird, lass deine Aufmerksamkeit sich weiten und all die Empfindungen, Gedanken und Gefühle umfassen, die auftauchen. Beobachte sie, ohne zu werten, und nimm ihr Dasein wahr, als würdest du Wolken betrachten, die über den weiten Himmel ziehen. Je länger du übst, desto mehr wirst du Momente tiefer Stille und Verbundenheit erleben – einen ersten Geschmack jenes meditativen Seinszustands, den Dhyana dir schenkt.

Mann meditiert im Schneidersitz auf einem Hügel und blickt über weite Felder in den Sonnenuntergang

Das Wesen von Dhyana entdecken

In einer Welt, die uns oft dazu antreibt, immerzu zu streben und zu erreichen, wird Dhyana zu einem Ort des Trostes und der Selbsterkenntnis. Es lädt dich ein, über die Grenzen des Tuns hinauszugehen, hinein in das Reich des Seins, wo Aufmerksamkeit frei und ungehindert fließt und deine Verbindung zum gegenwärtigen Moment tiefer wird. Mit der Weisheit, ohne Urteil zu betrachten, und dem Mut, Anhaftungen loszulassen, öffnet Dhyana die Tür zu einem meditativen Seinszustand – einem Raum, in dem sich die Farben und Formen des Daseins in ihrem reinsten Wesen zeigen.

Wenn du dich auf die verwandelnde Reise von Dhyana einlässt, findest du dich auf einem Weg der inneren Erkundung wieder, auf dem sich die Landschaft deines Bewusstseins in ihrer ehrlichsten und tiefsten Gestalt entfaltet. Durch die Praxis von Dhyana berührst du das Unendliche, und in seiner sanften Umarmung entdeckst du die Kunst des einfachen Seins.

"Dhyana ist die Reise nach innen, auf der die äußere Welt sich auflöst und das Wesen des Selbst hervortritt."

Drei Übende ruhen in Savasana auf roten Yogamatten, von oben betrachtet

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Denk daran: Der Weg ist genauso wichtig wie das Ziel. Mit jedem Schritt, den du auf dem Weg des Yoga gehst, bewegst du dich auf ein ausgeglicheneres, achtsameres und harmonischeres Leben zu. Deine innere Reise beginnt jetzt – ergreife die Gelegenheit und mach dich noch heute auf deinen Yoga-Weg.

Was die Forschung zeigt

Eine achtwöchige Studie am Massachusetts General Hospital (Hölzel et al., 2011, Psychiatry Research) fand nach Achtsamkeitstraining messbar mehr graue Substanz im Hippocampus — einer Region, die zentral für Lernen und Emotionsregulation ist.

FAQ: Dhyana

Was ist der Unterschied zwischen Dharana und Dhyana?

Dharana ist die Konzentration auf ein einzelnes Objekt, ein Bild oder einen Klang. In Dhyana löst sich dieser enge Fokus auf und geht in einen durchgehenden, alles umfassenden Strom von Gewahrsein über — beobachten, ohne zu bewerten oder festzuhalten.

Wie übe ich Dhyana?

Such dir einen ruhigen Ort, setz dich bequem hin und lass den Atem in seinen natürlichen Rhythmus finden. Beginne mit einem Fokuspunkt, etwa dem Atem, und lass die Aufmerksamkeit dann weit werden. Nimm wahr, was auftaucht, ohne es zu bewerten — das braucht Geduld und regelmäßige Übung.

Wo steht Dhyana innerhalb der acht Glieder des Yoga?

An siebter Stelle — nach Dharana, der Konzentration, und vor Samadhi, dem Zustand vollkommener Versenkung.

Ist Dhyana dasselbe wie Meditation?

Dhyana ist der meditative Zustand selbst: keine Technik, die du anwendest, sondern ein Seinszustand, der sich mit der Übung einstellt — der Übergang vom Tun ins Sein.

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